Herzlichen Glückwunsch! Der Ring funkelt an der Hand und die Welt scheint für einen Moment stillzustehen. Doch kaum ist die Nachricht verbreitet, prasseln die ersten Fragen der Hochzeitsplanung auf euch ein: „Wann heiratet ihr?“, „Wo wird gefeiert?“ und „Darf ich meine Begleitung mitbringen?“.
Plötzlich verwandelt sich die magische Blase der Verlobung in einen Berg aus To-dos. Als eure Hochzeitsplanerin kann ich euch beruhigen: Das Gefühl der Überwältigung ist völlig normal. Damit aus dem Planungschaos pure Vorfreude wird, braucht ihr kein Glück, sondern Struktur. Hier sind die vier essenziellen Säulen, mit denen ihr euer Projekt „Traumhochzeit“ sicher startet.
- Definiert euer Budget (Bevor ihr euch in etwas verliebt)
Ich weiß, über Geld spricht man am Anfang einer Romanze ungern. Doch bei der Hochzeitsplanung ist das Budget das Fundament eures Hauses. Bevor ihr euch in ein exklusives Schloss oder das Catering eines Sternekochs verliebt, müsst ihr wissen, was möglich ist.
Setzt euch an einem ruhigen Abend zusammen und seid ehrlich: Wie viel wollt und könnt ihr investieren? Gibt es eventuell Unterstützung von der Familie? Erstellt eine Excel-Tabelle oder nutzt ein Planungstool und teilt die Summe grob auf.
- Ein Profi-Tipp: Plant unbedingt einen „Puffer-Topf“ von etwa 10 bis 15 % ein. Kleinteile wie Porto für die Einladungen, das Trinkgeld für das Servicepersonal oder spontane Deko-Ideen summieren sich oft unbemerkt. Ein finanzieller Puffer ist euer bester Schutz vor schlaflosen Nächten.
- Die grobe Gästeliste: Wer muss dabei sein?
Die Gästeliste ist das Herzstück eurer Planung, denn sie beeinflusst fast jeden anderen Faktor – allen voran die Kosten und die Wahl der Location. Ihr müsst heute noch nicht festlegen, ob der Cousin zweiten Grades eingeladen wird, aber ihr braucht eine belastbare Zahl.
Schreibt zunächst getrennt voneinander eure „Wunschliste“ auf und führt diese dann zusammen. Unterscheidet dabei zwischen „A-Gästen“ (Menschen, ohne die ihr euch den Tag nicht vorstellen könnt) und „B-Gästen“ (Bekannte, die ihr gerne dabei hättet, wenn der Platz reicht). Ob ihr mit 40 oder 120 Personen feiert, verändert den Charakter eures Festes grundlegend. Denkt daran: Es ist euer Tag. Ihr seid niemandem eine Einladung schuldig, wenn es sich für euch nicht richtig anfühlt.
- Prioritäten setzten: Was ist euer „Vibe“?
Im Dschungel von Pinterest und Instagram verliert man sich leicht in Details. Hier ein Vintage-Schild, dort ein Donut-Wall – aber passt das zu euch? Bevor ihr euch im Kleinteiligen verliert, definiert eure drei wichtigsten Prioritäten.
Fragt euch: Worüber sollen die Gäste noch Jahre später sprechen?
- Ist es das kulinarische Erlebnis, bei dem jeder Gang ein Highlight ist?
- Ist es die Partystimmung, für die ihr unbedingt die beste Live-Band der Stadt braucht?
- Oder ist es das visuelle Konzept mit opulenter Floristik und einem maßgeschneiderten Design?
Wenn ihr eure Top-Prioritäten kennt, fällt es euch viel leichter, das Budget zu verteilen. Wenn die Musik eure Nummer 1 ist, spart ihr vielleicht eher bei den Gastgeschenken, um den erstklassigen DJ zu buchen.
- Die Suche nach der perfekten Location
Erst wenn Budget, Gästeanzahl und eure Prioritäten stehen, beginnt die Suche nach der Location. Warum erst jetzt? Weil nichts frustrierender ist, als die perfekte Scheune zu finden, in die nur 80 Personen passen, wenn eure Gästeliste bereits 120 Namen umfasst.
Egal ob eine moderne Industriehalle, ein romantisches Weingut oder ein elegantes Hotel – die Location ist die Bühne für eure Geschichte. Achtet bei der Besichtigung nicht nur auf die Optik, sondern auch auf die Logistik: Gibt es Übernachtungsmöglichkeiten? Wie lange darf Musik gespielt werden? Gibt es einen Plan B für Regen?
Ein kleiner regionaler Akzent: Wenn ihr beispielsweise in der Region Osnabrück sucht, haben wir den Luxus, zwischen urbanem Flair am Rathaus und idyllischen Gutshöfen im Umland wählen zu können. Nutzt diese Vielfalt!

Gemeinsam statt einsam: Euer Weg zum Ja-Wort
Die Planung einer Hochzeit ist wie ein zweiter Vollzeitjob. Wenn ihr merkt, dass die To-do-Liste eure Freizeit auffrisst oder ihr euch unsicher seid, welche Dienstleister wirklich ihr Geld wert sind, bin ich an eurer Seite.
Vom ersten Locationscouting über die Teilplanung bis hin zur Komplettplanung, bei der ihr euch um nichts kümmern müsst außer eure Vorfreude – ich halte euch den Rücken frei. Als euer Zeremonienmeister sorge ich zudem am Tag selbst dafür, dass ihr Gast auf eurer eigenen Hochzeit seid.
Seid ihr bereit für den ersten Schritt? Lasst uns in einem kostenlosen Beratungsgespräch ganz unverbindlich über eure Visionen sprechen. Ich freue mich darauf, eure Geschichte zu hören!

